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“Wir haben oft mit einem an uns saugenden Phänomen zu kämpfen, das ich als mangelnde Präsenz bezeichnen möchte. Anstelle unseres Vollblutdaseins präsentieren wir uns als zögerliche, von mannigfachen Bedenken gebremste Persönlichkeit oder als gestandene Maske. Die schwer zu vertreibende innere Leere, die daraus resultiert, überspielen wir, um uns nicht gar so hohl und nichtig vorzukommen.” Wolfram Stutz spricht entlarvende Worte über das Fassadenhafte im zwischenmenschlichen Umgang. Man dürfe die Möglichkeiten einer ehrlichen, natürlichen Präsenz nicht unterschätzen, betont er. In diesem Zusammenhang unterstreicht er die Bedeutung des Werks von Roland Friedrich und liest ein Gedicht zu der Fotografie “Die kleine Moorjungfrau”: “Nur was ich habe, kann ich geben. Du wirst es spüren tausendfach. Ich habe ein Geschenk: das Leben. Du wirst es ahnen, wenn du wach und aufmerksam mein Wesen schaust...”

Roland Friedrich kämpft gegen die Verunreinigung des Ich. Sein Werk ist eine Antwort auf die zunehmende Gefahr der Uniformierung der menschlichen Gesellschaft. In der Buchhandlung Friedrich in Kulmbach stellt er am Welttag des Buches seine Publikation “ERich” vor. “Die Beziehungen der Menschen untereinander sind nur noch ein Trümmerfeld”, klagt der Künstler und ruft auf zu einer neuen Menschwerdung des Menschen. (23.April 2008) 

“Das Bild gewordene Wort verwandelt diesen Erdenstern zum Geist ER-füllten Sein. So ER-strahlet Geistes Gegenwart von Mensch zu Mensch und zu allen lebenden Wesen.” (aus dem Gedicht “ERich” von Roland Friedrich)

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