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02.11.08, Elzbieta Stüdemann zu Gast im Salon

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Inge Rasper, Gabriele Bujak, M.Asad, E.Tränkenschuh und Ehepaar Binder

Ulrich Kuberski, Roland Friedrich, Richard Sokol und Elzbieta Stüdemann

“Orange des Mondes wurde reif, fiel ins Wasser im Regen der Sterne; es ist so still um mich und in mir... Die Stille der Nacht meiner Heimat hatte ich noch nie so gerne.” (Elzbieta Stüdemann)

Zur Einstimmung in den literarischen Nachmittag gestattet sich Elzbieta Stüdemann einen Rückblick auf ihren ersten Besuch in Presseck und die seinerzeit entstandenen Eindrücke. Sie äussert sich dazu wie folgt: “Als ich Katerina und Wolfram Stutz zum ersten Mal hier in Presseck besuchte, bekam ich das Gefühl, als ob mich eine sonderbare Kraft hier hergeführt hätte. Schon die Reise zu ihnen kam mir vor wie eine Reise in ein Zauberland. Die zwei Bäume am Ortseingang zogen meinen Blick magisch an. ‘Sie stehen so da in der sonst fast leeren Landschaft, wie zwei Menschen, die sich gefunden haben, die nicht mehr voneinander loslassen wollen’, dachte ich. Eine Weile später bestaunte ich die bunten spitzen Häuser am steilen Hang, so eng aneinander geschmiegt; ‘was für eine harmonische, farb-fröhliche Gemeinschaft, so unzertrennlich und entschlossen im gemeinsamen Kampf gegen die Zeit.’ Als ich zum ersten Mal hier in diesem Zimmer saß, und wir redeten über uns, über das, was uns bewegt, halt über Gott und die Welt, genoss ich das Gefühl eigener Wichtigkeit. ‘Hier zählt in diesem Moment der Mensch. Wichtig ist er und die Zeit mit ihm’, fiel mir auf. Irgend etwas geschah in mir, mit mir. Es war so, als ob ich nach einer langen Reise an mein ersehntes Ziel gekommen bin. Zwischen vielen Dingen, die sich bis jetzt in meinem Leben ereigneten, erkannte ich einen Zusammenhang; sie erschienen mir für diese augenblickliche Erkenntnis so notwendig. Mir wurde klar, ich werde wieder schreiben. Und ich schrieb. Schreiben ist für mich mit Verweilen in anderen Welten verbunden und ergibt dann einen Sinn, wenn es mir dabei gelingt, den Leser beziehungsweise Zuhörer für eine Reise durch meine Gedankenwelt zu interessieren und ihm Zugang zu dieser Welt zu vermitteln. Um so stärker war die Freude auf die heutige Begegnung, auf die Gelegenheit, Sie auf diese Reise mitzunehmen.”  

ern.j.d
kat,bern

Von links nach rechts: Ernst Tränkenschuh, Fräulein Mikulasch, David Stutz, Katerina Alevizou-Stutz und Bernd Stüdemann

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