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Wir sehnen uns nach Freiheit, unser eigenes Leben selbst bestimmt, voller Kraft zu leben. Mit Impulsen aus der irischen Weisheit und dem Klang der keltischen Harfe, mit wunderschönen Texten zeitgenössischer Autoren und alter Mystiker und mit seiner einfühlsamen Art beschreitet Andy Lang die Weiten einer Lebens-Landschaft, nach der wir uns sehnen.

Gebet als Gefahr

Wenn wir anfangen, wahrhaft zu beten und uns Gott auszusetzen, birgt das viele Gefahren. Wir werden nicht mehr zufrieden sein mit dem Dämmerzustand, in den sich unsere Seele zurückgezogen hat. Wir werden keine anständigen Konsumenten mehr sein. Wir werden aufhören, uns berieseln zu lassen. Wir werden mehr Kraft haben, zu heilen, zu trösten, zu lieben. Wir werden unsere ureigene Bestimmung finden.

Kraftvolle Worte von Andy Lang, die an eine latente, beunruhigende Tatsache erinnern

Das Konsumentendasein ist nicht so harmlos wie es scheint. Konsumieren kostet Kraft und Zeit, die uns für andere Wirksamkeiten nicht oder nur noch in geringem Maße zur Verfügung steht. Jede verkonsumierte Stunde lässt uns entsprechend weniger Zeit für das Heilen, Trösten und Lieben.

("Die wollen doch sowieso nur Fernsehen", klagte einst meine Großmutter über die Verwandtschaft im Nachbarhaus, die kein Interesse zeigte, Zeit mit ihr zu verbringen.)

Einsichten dieser Art können befreiend wirken.

Das Wort Freiheit tauchte hier im Literaturforum schon im Juni einmal prägnant auf.

Jan Wagner verkündete bei der Lesung des PEN-Zentrums im Juni, dass Gedichte in manchen Teilen der Welt als gefährlich gelten, weil sie winzige Kapseln voller Freiheit sind. Bei der Flughafenkontrolle wurden seine Bücher misstrauisch beäugt.

Wie sehen wir heut Gedichte? Spüren wir noch diese Sprengkraft? Ist uns der Umgang mit dem Zündstoff wahrer Worte noch geläufig (oder sind sie für uns Konsumgut geworden - und der künstlerische Anspruch Nebensache?)

Im Buch "Widerstand des Textes wird eine bemerkenswerte Geschichte über das Wort Freiheit erzählt.

General de Gaulle, Chef der französischen Exilregierung in London, ordnete an, das Gedicht "Freiheit" von Paul Eluard in einer Auflage von einer Million zu drucken und nachts über dem besetzten Frankreich abzuwerfen:

Auf meine Schulhefte und mein Pult und die Bäume

auf den Sand auf den Schnee

schreibe ich deinen Namen -

und durch die Macht meines Wortes

beginn ich mein Leben neu

ich ward geboren dich zu wissen

Freiheit

Ich danke Andy Lang, dass er es übernimmt, uns mit Aspekten der Freiheit und Pfaden zur Freiheit vertraut zu machen und ich wünsche uns allen, dass wir davon angenehm und nachhaltig berührt werden.

 

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