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elenas tanz cover

“Wir würden füreinander fremd und leer bleiben, wenn das Leben nicht solche Momente für uns bereit hielte, in denen wir von einer Person mit jenem Blick beschenkt werden, der uns das Gefühl gibt, etwas Seltenes und Kostbares zu sein.”

“Nicht meine träumerisch deutende Willkür sollte zu Felde ziehen und phantastische Wörter erfinden, sondern die Sprache selbst sollte mich aufklären...” Dieser programmatische Satz auf Seite 12 des Buches “Elenas Tanz” gibt einen Aspekt der Grundeinstellung des Autors preis. Sein Ziel ist nicht, mit der Sprache Luftschlösser zu bauen, einfach nur schöne Worte aneinanderzureihen und ohne Rücksicht auf die Realität in geistvollen Gedanken zu schwelgen, sondern eine lebensnahe, intuitive Sprache zu finden, die als Vermittler von Verständnis und Selbsterkenntnis fungiert. Dem gemäß heisst es auf Seite 46: “Mein Erleben deutete sich selbst, wenn ich die Sprache nicht willkürlich formend einsetzte, nicht biegend und brechend das Ich damit umspringen liess, sondern dem Erleben nachspürte und mit einer gewissen Eigeninitiative mich in den Prozess des Wortefindens hinein begab.”

“Aus Momenten ohne Namen schuf er eine Realität, die ergreifend ist”, schreibt Katerina Alevizou-Stutz zu diesem Buch. Und so ist es in der Tat: Der Erzähler sitzt auf einer Veranda in der Sonne und trinkt Kaffee; er arbeitet in einem ungepflegten Haus als Reinigungskraft; er hat einen kleinen Streit mit seiner Frau - viele unscheinbare Situationen, beinah alltäglich zu nennende Kleinigkeiten geben Anlass zu tieferen Betrachtungen und immer wieder entsteht der Eindruck, dass in den normalen Erlebnissen, die nicht der Rede wert scheinen, unerhörte Bedeutungen verborgen liegen. “Ich lese meine Wahrnehmungen und inneren Erfahrungen wie ein Traumbuch”, schreibt Wolfram Stutz auf Seite 95. Für ihn ist von höchster Bedeutung, welchen inneren Wert wir einem Ereignis, einer Situation selbst verleihen. Nicht der für den äusseren Betrachter sichtbare Ablauf entscheidet über den Wert eines Geschehens, sondern die innere Entschlossenheit zur Liebe. So fragt er auf Seite 145 : “Welche andere lohnende Botschaft gab es für die Welt ausser dieser einen: das Prinzip der Leistung zu durchbrechen und einmünden zu lassen in ein von Liebesentschlossenheit geborgenes Leben?”

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