HintergrundVerlag
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Der Name unseres Verlages ist in Athen geboren worden. Dort führte ich an der “Kleinen Volkshochschule” der DSA (Deutsche Schule Athen) einen Kurs zum Thema “Wer zuhört, hat mehr vom Leben” durch. Wir stellten in der Gemeinschaft der Teilnehmer ruhige Betrachtungen zu Sätzen an, die sich aus unserer Berliner Zeit in meinen Notizbüchern befanden und die ich herausgefiltert hatte. Der lebendige, inspirierende Verlauf der Veranstaltung motivierte mich zu einer Fortsetzung des Kurses unter dem neuen Namen “Leben in der Sprache” Damals ahnte ich noch nicht, dass dies ein bleibender Name sein würde. Als wir für den Verlag einen Namen suchten, war mir plötzlich klar, dass er  “Leben in der Sprache” heißen sollte.

Ursprung

Die Gewohnheit, Sätze mitzuschreiben, ist mir geblieben. Ich habe einen tiefen Sinn darin entdeckt, Formulierungen, Gedankengänge, spontane Aussprüche zu notieren. In meiner Vorlesung “Wahrheitsschimmer” an der Universität Athen habe ich mit griechischen Studentinnen an der Deutschen Abteilung Berliner Sätze besprochen. Es gab in den viereinhalb Jahren meiner Lehrtätigkeit dort keine zweite  Veranstaltung, die von derart anregenden Gesprächen, offenen Bekenntnissen und vertraulichen Mitteilungen begleitet war wie diese.

“Worte aufzuschreiben, bedeutet, sie in einen Ruhezustand zu versetzen. So bleiben sie als Schriftbild und Betrachtungsgegenstand erhalten und verfügbar. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen Satz, der nur ein Mal in Sekundenschnelle an unserem Ohr vorbeirauscht, in seiner Eigenart und Bedeutungstiefe erfassen, ist sehr gering. Sobald aber dieser Satz, der normalerweise zu den kurzlebigen Erscheinungen gehört, vor unseren Augen stehen bleibt und somit in die Sphäre des Dauerhaften gerückt wird, verändert sich unsere Wahrnehmung von ihm, er wird zu einer Art Museumsstück, das wir mit Respekt und Musse betrachten können.”  (Vorlesung, Philosophische Fakultät Athen, Stutz 1995)

Hartmut Haberland von der Universität Roskilde, Dänemark, als Gastdozent in Athen, meinte zu meinen Satzsammlungen: “Sie legen den Kern, dass sich etwas kristallisieren kann. Sie geben den Leuten die Chance, sich zu kristallisieren.”

Schriftsteller-Kollege Michael Asad sagte, nachdem er einige Sätze von sich gelesen hatte: “Da werden so Momente aufgefangen - wie Sterntaler.”

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